In den vergangenen Tagen und Wochen ist es ruhiger geworden um Max Mosley, der im Zuge der Sex-Affäre für einige Zeit nicht aus den Schlagzeilen geraten war. Jetzt soll sich der FIA-Präsident anscheinend dazu entschlossen haben, ausgerechnet beim Highsociety-Highlight in den Straßen von Monaco dem Paddock einen Besuch abzustatten. Die Rennställe wollen eine Begegnung mit Mosley weitestgehend vermeiden.
Laut einem Bericht der 'Times' soll Mosley-Berater Richard Woods am Wochenende verkündet haben, dass der schwer in die Kritik geratene Brite sich mit dem Gedanken trage, der Formel-1-Veranstaltung in Monte Carlo beizuwohnen. Die Verantwortlichen in Bahrain und in der Türkei hatten zuvor darauf bestanden, dass der FIA-Präsident nicht anreisen sollte.
Wenn Mosley allerdings tatsächlich dem Fahrerlager im Fürstentum seine Aufwartung machen wird, so werden die Rennställe ihre Konsequenzen daraus ziehen, wie die 'Times' weiter berichtet.
Demnach soll Mosley bewusst gemieden werden, wie ein Teamsprecher gegenüber der britischen Zeitung ausgeführt habe.
"Die große Mehrheit der Teams überlegt sich, wie sich ihre Führungspersonen in Monaco gegenüber dem FIA-Präsidenten verhalten sollen", wird die nicht näher genannte Quelle weiter zitiert. Ein Austausch darüber habe bereits im Rahmen des türkischen Grand Prix stattgefunden. Denkbar wäre demzufolge, dass sich die hochrangigen Rennstall- und Sponsorenvertreter vorzugsweise nicht in der unmittelbaren Umgebung Mosleys aufhalten werden.
Motorsport-Total
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