"Ich hatte in Istanbul ja einmal mehr einen Vorfall in der ersten Runde", blickte Vettel auf das jüngste Rennen zurück. "Da konnte sich wieder jemand nicht beherrschen, ist mir ins Heck gedonnert und hat mir am rechten Hinterreifen einen Schaden verursacht. Es ist also schon wieder etwas passiert! Letztendlich hat aber wohl eh jeder seine eigene Art und Weise, wie er mit diesen Dingen umgeht."
"Meine Art ist, dass ich mich nicht darüber aufrege weil so etwas ohnehin einfach nicht kontrollieren kann. Ich gebe schlicht und ergreifend alles, was ich kann. Ich pushe so hart wie möglich, in jedem Training, im Qualifying und auch im Rennen. Wenn dann halt im Rennen etwas passiert, dann liegt das nicht in meinen Händen."
Primärziel: immer alles geben
"Unsere Zielsetzung bleibt immer die gleiche. Man weiß bei Rennen wie Monaco nie, was alles passiert. Unser Ziel ist es einfach, immer einhundert Prozent zu geben und unseren Job ohne Fehler zu erledigen. Das hat in den vergangenen Rennen nicht immer geklappt, in der Türkei hatten wir beispielsweise ein Problem mit der Tankanlage. Es gibt also viel zu tun."
"Vielleicht haben ja fünf Jungs einen schlechten Tag", spekulierte Vettel abschließend. "Wir wollen auf alle Fälle immer einen guten Tag haben, da gibt es keine Entschuldigungen. Letztendlich sind wir hier, um zu gewinnen. Aber zunächst einmal müssen wir gegen uns selbst ankämpfen und wenn wir das schaffen, dann können wir stolz sein."
Motorsport-Total
© CAPSIS International