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Heikki Kovalainen möchte in Monaco die Stärken seines Silberpfeils ausspielen
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Für McLaren-Mercedes bedeutet der Grand Prix in Monte Carlo die Rückkehr an die Stätte, wo im Vorjahr der interne Zweikampf zwischen Fernando Alonso und Lewis Hamilton seinen Anfang genommen hat. Unterm Strich aber fuhren die Silberpfeile einen herausragenden Doppelsieg ein und kommen nicht zuletzt deswegen zuversichtlich ans Mittelmeer - Hamilton und Kovalainen lieben diese besondere Herausforderung.
"Der Grand Prix in Monaco ist wohl das Rennen mit den größten Unwägbarkeiten", sagte Hamilton. "Das Rennen in der Türkei lief super und wir wissen, dass unsere Leistung stimmt, aber in Monaco kann buchstäblich alles passieren. Der Grand Prix in Monaco ist mein Lieblingsrennen. Du kannst die Geschichte dieses Rennens spüren und die Atmosphäre ist fantastisch. Hier will jeder Fahrer gewinnen."
Traktion als Schlüssel zum Erfolg
"Der Straßenkurs verzeiht das ganze Wochenende über keine Fehler. Du fährst die ganze Zeit am Limit und es gibt keine langen Geraden, auf denen du durchatmen kannst. Die gesamte Strecke ist sehr schmal und man kann sich kaum vorstellen, wie schnell man hier fährt. Du musst jeden Zentimeter der Straße ausnutzen und das bedeutet, dass du manchmal auch die Leitplanke berühren musst, um schnell zu sein."
"In Monaco brauchst du vor allem Traktion, um optimal aus den Kurven heraus beschleunigen zu können", wie der Brite aus Erfahrung weiß.
"Da es keine langen Geraden gibt und wir deshalb nicht die Höchstgeschwindigkeiten wie auf anderen Strecken brauchen. Wir sitzen sehr tief im Auto und fahren manche Kurven mit weit über 200 Stundenkilometern an. Du bremst und weißt, es gibt keine Auslaufzone und du kannst nicht weiter als 50 Meter sehen."
"In manchen Kurven kannst du nur schätzen, wo du gerade bist und du verlässt dich nur auf deinen Instinkt und dein Gedächtnis. Wie bei jedem Rennen versuche ich, mich ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. In Monaco ist es noch wichtiger als auf anderen Strecken, einhundertprozentig bei der Sache zu sein und deshalb lasse ich den Trubel nicht an mich heran", so der Vizeweltmeister abschließend.
Überholen - Fehlanzeige
"Ich will ein problemloses Rennen fahren und dabei zeigen, was in unserem Auto steckt", kündigte Teamkollege Kovalainen an. "In der Türkei war ich mit ihm sehr zufrieden und auch unsere Monaco-Simulation beim Testen in Paul Ricard sah gut aus. Wir haben uns verbessert und wollen das in Monaco zeigen. Allerdings sind die Vorhersagen bei diesem Rennen noch schwieriger als auf anderen Strecken. Ich will um den Sieg kämpfen, aber wer weiß, was passiert."