Drei Runden vor dem Ende verlor Felipe Massa auf dem Hungaroring einen bereits sicher geglaubten Sieg, als ein rauchender Ferrari auf der Ziellinie sein Leben aushauchte. Was offensichtlich war, wurde nun auch aus Maranello bestätigt: Es handelte sich um einen Motorschaden, dessen Ursache ein gebrochenes Pleuel war.
Wie die 'Auto Motor Sport' meldet, wurde in der Ferrari-Zentrale ein Qualitätsproblem festgestellt, was Massa zwar nicht viel helfen wird, für seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen ist dies jedoch eine gute Nachricht. Denn dessen neuer Ungarn-Motor wird auch in Valencia eingebaut werden, doch die Pleuel des Ferrari-056-Triebwerks stammen aus einer anderen Charge.
Trotzdem litt auch der amtierende Formel-1-Weltmeister in Ungarn an einem Zuverlässigkeitsproblem: Räikkönen hielt sich in den Schlussrunden am Hungaroring nach dem Motorschaden Massas auffällig zurück, doch dies hatte den Grund, dass dem Finnen ein Stoßdämpfer an der Hinterradaufhängung kaputt ging.
Motorsport-Total
© CAPSIS International