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Der Fahrertitel des Jahres 1999 war noch nicht entschieden, als die F1 erstmals zum Malaysia GP nach Sepang kam. Entsprechend groß war die Spannung. Vier Fahrer hatten noch eine Chance auf die Fahrerkrone - nur 14 Punkte trennten den Ersten vom Vierten.
Obwohl das Rennen das erste seiner Art in Malaysia war, war der Motorsport bereits etabliert. 1991 hielt das Land erstmals einen Motorrad GP ab. 1998 folgte das Debüt der Motorräder auf dem Sepang International Circuit aus der Feder von Hermann Tilke.
Die 5,542 Kilometer lange Strecke liegt nahe dem Flughafen von Kuala Lumpur und ist extrem modern. Beim Debüt 1999 kehrte Michael Schumacher erstmals seit seinem Beinbruch von Silverstone ins Auto zurück und zeigte dem Feld gleich, wozu er noch fähig ist. Am Ende überließ er den Sieg aber seinem Teamkollegen Eddie Irvine. Ein Jahr später triumphierten die Roten erneut. Schumacher fuhr locker zum Sieg und durfte zugleich über den Fahrertitel jubeln, den er sich im Rennen zuvor in Japan gesichert hatte. Ferrari verteidigte zudem den Konstrukteurstitel.
2001 fand das Rennen nach Australien zu Saisonbeginn statt. Die Zuschauerzahlen beim zweiten Rennen innerhalb eines halben Jahres waren dementsprechend gering. Der Sieg ging erneut an Schumacher. Auch lautete der Nachname des Gewinners Schumacher, der Vorname lautete diesmal allerdings Ralf.
2003 war es an Kimi Räikkönen seinen ersten Grand Prix-Sieg einzufahren - er siegte vor Barrichello und Alonso. Michael Schumacher erhielt eine Drive-Through-Strafe für einen Zwischenfall mit Trulli in der ersten Runde und wurde nur Sechster.
Dafür schlug er 2004 zurück: Er holte sich seinen dritten Sieg in Sepang, wurde aber von Juan Pablo Montoya hart unter Druck gesetzt. Im Vorjahr gehörte der Sieg Fernando Alonso vor Toyota-Mann Jarno Trulli.
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